Herr K. staunte nicht schlecht, als plötzlich Vertre- ter des internationalen Komitees für ein demokra- tisches Burundi vor seiner Haustür standen um ihm mitzuteilen, dass er soeben zum neuen Generalbe- vollmächtigten ernannt worden war. Unglücklicherweise frönte Herr K. just in diesem Moment wieder einmal ausgiebig seinem merkwür- digen Fetisch für schmierige Lebensmittel und so kam es, dass der angesehene Posten sicherheits- halber an ein kompetent wirkendes Bücherregal vergeben wurde.

 

 

Texte und Bilder, die sich nicht verdient haben!

Quertextur ist eine Sammlung niederträchtiger Texte,
die es sich zur Aufgabe gemacht haben, seltsam anmu-
tende Bilder zu kompromittieren. Arglos und unbeein-
druckt drangsaliert die aufsässige Prosa das komische
Fotografenwerk und verstrickt sich mit ihm zu schrägen Kurzgeschichten.

Zwar sind es Texte aus Wort und Schrift, so wie es sich
gehört, doch vor der stilistischen Heile-Welt-Fassade
schwingt still und leise die Abrissbirne der Impertinenz
- sprachliche Grobmotorik vom Allerfeinsten.

Diese Texte bügeln den Unbekümmerten die Sorgen-
falten ins Gesicht, sie sind wie die Pomade im Haar des
Halunken, die nasse Suppennudel im Gesicht der
Hochnäsigen, Geschichten wie aus tausend und einer Umnachtung.

Verquerer Text prügelt sich mit blödem Bild –
man weiß nicht mehr, wer angefangen hat.

Die Querschläger im Startaufgebot:

 

 

Kurzer Text diffamiert sinnkriselndes Bild – ein Szenario, in dessen Verlauf es sich nebenzu bequem die Fußnägel schneiden lässt. Mit Beeten hat dies nichts zu tun.


 

Lang bis ausufernde Proklamationen zur Übernahme der Macht im Text-Bild Kombinat machen sich über Sinn und Sein lustig – absurd, schräg, verstörend. Humor ist anders und Satire nie so gemein.